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Manifest zur Verteidigung Nicaraguas Das Manifest "Zur Verteidigung Nicaraguas" ist eine Initiative, die aus einer Gruppe von Nicaraguanerinnen und Nicaraguanern und Internationalist/inn/en entstand, mit dem Ziel das Bewusstsein der Welt zu wecken über das, was in diesem zentralamerikanischen Land geschieht, das Opfer einer üblen Hetzkampagne der lokalen oligarchischen Kräfte ist, und die bezahlt wird von den Vereinigten Staaten und den mächtigsten europäischen Regierungen. Hier kann man die Unterschriftenliste einsehen MANIFEST Die Mehrheit Lateinamerikas durchlebt einen irreversiblen Prozess der nationalen Befreiung. Seine Völker haben Regierungen gewählt, die einen Weg der Unabhängigkeit, der Würde und der Souveränität gewählt haben, um sich die ausländische Bevormundung abzuschütteln, die sie über Jahrhunderte mit Waffengewalt, Repression und Armut unterworfen hat. Im November 2006 wählte das nicaraguanische Volk die Sandinistische Befreiungsfront (FSLN) um sein Schicksal zu leiten, und seit dem 10. Januar 2007 hat die neue Regierung den Prozess der Selbstbestimmung wiederaufgenommen, der am 19. Juli 1979 geboren wurde und über siebzehn Jahre von drei kapitalistischen, neoliberalen, antidemokratischen und antipatriotischen Regierungen unterbrochen wurde. Nicaragua hat die nationale Würde mit einer von den imperialen Mächten unabhängigen Regierung wiedererlangt, die die Ärmsten in das Zentrum der Entwicklungspolitik zurückgebracht. Als Teil dieses Prozesses hat sich Nicaragua der Bolivarianischen Alternative für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) angeschlossen, und mit der großzügigen Unterstützung zahlreicher Volker und Regierungen, speziell der Kubas und Venezuelas, wendet die sandinistische Regierung verschiedene Programme an, mit denen das nicaraguanische Volk einen großen Teil seiner sozialen und wirtschaftlichen Rechte zurückgewonnen hat, und eröffnet die Möglichkeiten für nationalen, demokratischen und sozialistischen Fortschritt. Aber wie es auch in den Achtziger Jahren geschah, als die Vereinigten Staaten ihren Aggressionskrieg gegen das nicaraguanische Volk und die Sandinistische Volksrevolution richteten, sieht sich Nicaragua heute einer gnadenlosen Lügenkampagne und Erpressungen gegenüber, die ihren Ursprung in Washington und verschiedenen europäischen Hauptstädten haben, mit dem Schema der medialen Aufstandsbekämpfung im Krieg niederer Intensität und mit dem Ziel die unabhängige Entwicklung zu verhindern, die von der Regierung des Präsidenten Daniel Ortega angeführt wird. Diese Kampagne ist in den letzten Monaten mit dem Ziel verstärkt worden, den unbestreitbaren und überzeugenden Sieg der FSLN bei den Kommunalwahlen des 9. November in Verruf zu bringen, als die Nicaraguaner/innen an den Urnen ihre Unterstützung für den neuen Weg des Landes zum Ausdruck brachten. Das Extrem dieser Kampagne war die Suspendierung der Hilfe für das nicaraguanische Volk. Es ist nicht zu akzeptieren, dass die Regierungen der entwickelten Länder das Geld, das ihre eigenen Völker für die ärmsten Länder vorsehen, als politische Waffe imperialistischer Herrschaft nutzen. Wegen alldem erklären wir, freie Männer und Frauen, die wir glauben, dass eine andere Welt möglich ist: 1-unsere unbedingte Unterstützung für das Recht des nicaraguanischen Volkes auf seine Selbstbestimmung und nationale Souveränität, ohne ausländische Einmischung egal welcher Art, 2-unsere Unterstützung für den unabhängigen, souveränen und volksnahen Weg der Regierung der FSLN, angeführt von Präsident Daniel Ortega, 3-unsere Freude über den sandinistischen Sieg in 105 der 146 Kommunalregierungen. Wir weisen zurück und verurteilen: 1-die ausländische Einmischung in innere Angelegenheiten Nicaraguas, 2-die Erpressungspolitik, die die Regierungen der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union ausführen, 3-die Lügenkampagne, die von den Korporationen und Multinationalen der internationalen (Des)Informationsindustrie losgetreten wurde. Wir fordern auf: 1-die Völker der Welt, speziell die europäischen und nordamerikanischen, ihre freundschaftlichen Bande zu Nicaragua zu erneuern und auf ihre jeweilige Regierung Druck auszuüben, auf dass die Fonds, die zur Bekämpfung der Armut vorgesehen sind, vergrößert werden und sie zu zwingen, sich nicht weiter in die Angelegenheiten des nicaraguanischen Volks einzumischen, 2-die gesellschaftlichen Kommunikatoren und speziell die alternativen Medien, das Schweigen über die nicaraguanische Situation zu brechen und aktiv wahrheitsgemäß und unabhängig zu berichten über das, was tatsächlich in Nicaragua und der zentralamerikanischen Region geschieht, 3-die fortschrittlichen und unabhängigen Regierungen Lateinamerikas und der Welt ihre Solidarität auf das nicaraguanische Volk und seine legitime, demokratische gewählte Regierung zu richten. Im Dezember 2008 |